Unsere Kirchenältesten legen ihr Gelöbnis ab
Am 18. November 2001 feierte unsere Gemeinde den Einführungsgottesdienst für den neuen GKR. Inhaltlich stand er im Zeichen des ausgehenden Kirchenjahres: es ist der Vorletzte Sonntag des Kirchenjahres. Der Predigttext handelte vom Weltgericht (Mt. 25, 31-46 - "Was du getan hast dem Geringsten meiner Brüder ...") und die Kantorei sang unter der Leitung von Bernd Sackmann bekannte Stücke aus dem Mozart-Requiem. Den Gottesdienst hielten Pfn. Singha und Pfr. Spiegelberg.

Pfr. Spiegelberg legte den Predigttext aus, der für viele Bibelleser eine Herausforderung ist. Ich habe für mich zwei Hauptgedanken aus der Predigt gezogen:

  1. Gott ist nicht der Richter, der aus himmlischer Distanz nach unten dreinschlägt, sondern der Christus, der auf die Erde kommt, um Gräben zu überwinden.
  2. Wahres Christsein ist wahre Menschlichkeit; sie macht sich nicht fest am regelmäßigen Gottesdienstbesuch oder am fehlerfreien Hersagen des Glaubensbekenntnisses.

Nach der Predigt legten die neugewählten GKR-Mitglieder gemäß unserer Grundordnung ihr Gelöbnis ab (Zusammensetzung des GKR).
Anschließend verabschiedete die Dienstälteste, Frau Ursula Goebel, die ausscheidenden GKR-Mitglieder und die Gemeindebeiratsvorsitzende. Der Dank richtete sich an Frau Boche, Herrn Großmann, Frau Kurkowski und Herrn Urban sowie an Frau Böß. Außerdem konnten wir den neuen Haus- und Kirchwart, Herrn Kluge, mit seiner Familie begrüßen.

Es war ein schöner Gottesdienst, der vieles darbot. Später fanden wir uns zu Sekt und Kaffee zusammen, wo sich noch viele Gespräche über die zukünftige Arbeit der Gemeinde ergaben.

Uwe Heiland